Forschungsprojekt Roompoint und Systemisches Design

Mit der Entwicklung von Roompoint erforschen wir die Entwicklung und Optimierung von Informationstransfers und Visualisierungen über öffentliche verfügbare sogenannte "Infoscreens". Diese werden über verschiedene Datenquellen und -filter mit Informationen versorgt, die in ein optimiertes Design überführt werden.

Mit Hilfe von dreidimensionaler Visualisierungen sollen auch komplexe Informationen erfahrbar gemacht werden.

Aspekte der Systemtheorie und des Systemischen Designs spielen bei diesem Projekt eine wichtige Rolle.

Bei Fragen zum Projekt und zur Nutzung wenden Sie sich bitte an den u.g. Kontakt.

Phase 1: Infoscreen

In Phase 1 wurde zunächst ein System entwickelt, dass verschiedene Informationskanäle bündelt und diese Informationen aggregiert darstellt. Dieses System bündelt Informationen in Echtzeit aus dem NDR Nachrichtenkanal sowie dem Kölner Veranstaltungssystem KLIPS2 und stellt diese auf sogenannten Infoscreens, derzeit in Gebäude 213 bereits in der produktiven Anwendung, dar. Ein Ausbau des Projektes für weitere Gebäude der Universität ist geplant.

Komponenten dieses Forschungsprojektes

Systemisches Design: Systemisches Design zielt auf die optimierte, komplexitätsreduzierende und intelligente Visualisierung von Information. Im Rahmen des Forschungsprojektes entwerfen und untersuchen wir Designs, die sich an den Grundsätzen des Systemischen Designs orientieren.

KLIPS2 Aggregator: Für die Aufbereitung von Veranstaltungsdaten wurde ein KLIPS2 Aggregator programmiert. Bei der Entwicklung des KLIPS2 Aggregators nutzen wir die REST Schnittstelle des Veranstaltungssystems CAMPUSONLINE ("KLIPS2"). Diese REST Schnittstelle liefert zunächst alle darzustellenden Termine. Ein nachgeschalteter Sortierer ordnet diese Daten nach Organisationseinheit, Gebäude und Status. Ein weiterer Filter sorgt dafür, dass nur die tagesaktuellen, nächsten Veranstaltungen für den Infoscreen bereit gestellt werden. Damit können Veranstaltungstermine einfach über KLIPS2 verwaltet werden. Das Anlegen, Bearbeiten oder Löschen von Veranstaltungsterminen in KLIPS2 wird vom Aggregator erkannt. Dieser aktualisiert dann automatisch die jeweiligen Infoscreens. 

Infoscreen CMS: Die Daten können durch weitere Termine und Informationen über ein Verwaltungssystem ergänzt werden.

Infoscreen-Server: Der Infoscreen-Server verwaltet die verschiedenen Datenquellen und stellt diese für einzelne Infoscreens und Gebäude zusammen. Weitere Daten, wie z.B. Wetterdaten, Videofeeds oder Newsfeeds, werden hinzugefügt und platziert.

Thin-Client: Für die Versorgung von bis zu zwei Infoscreens wurde ein sogenannter Thin-Client entwickelt. Dieser Thin-Client ist besonders stabil konfiguriert und funktioniert weitgehend wartungsfrei. Bei Start - oder Neustart - des Thin-Client werden die Infoscreens automatisch erkannt und mit den passenden Inhalten versorgt. Daten werden in Echtzeit aktualisiert.

Datenschutz: Bei der gesamten Projektplanung spielt das Thema Datenschutz eine große Rolle. Sämtliche Daten werden ausschließlich innerhalb der Infrastruktur der Universität zu Köln verarbeitet. Eine Auslagerung von Daten an Dritte, z.B. in sogenannte "Clouds", ist nicht nötig und erfolgt nicht. Die Verarbeitung von Veranstaltungsdaten wurde vom Datenschutzbeauftragten der Universität zu Köln kontrolliert und von den zuständigen Gremien genehmigt.

Wir danken dem NDR für die freundliche Genehmigung zur Nutzung der aktuellen Tagesschau- und Wetterdaten.

Phase 2: 3D Visualisierung mit ROOMPOINT

Roompoint ist ein Projekt zur Visualisierung von Raumdaten auf Infoscreens. Diese dreidimensionalen Daten sind auf einem zweidimensionalen Medium schwerer vermittelbar. Mit Roompoint erforschen wir die Visualisierung von optimierten Pfaden über sogenannte Raumpunkte, die visuell dargestellt werden und den Nutzer zu den für ihn relevanten und wichtigen Informationen oder Orten führen.

Phase 3: Augmented-Reality basiertes Orientierungssystem

Der Begriff "Augmented Reality" definiert die Ergänzung der erfahrbaren Welt um weitere Informationen. Konkret geht es darum, das reele visuelle Abbild um computergenerierte Informationen und Modelle zu ergänzen. Diese Informationen werden mit Hilfe von dreidimensionalen Modellen in die Realität transferiert und sind dort über entsprechende mobile Geräte, wie bspw. Smartphone oder Tablet, sichtbar.

Projektleitung und Entwicklung:

 

H3 Kontakt zum Thema

Max Musterman
Martin Seiler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Projekt „Human Machine Interfaces“ (HMI)
Projektteam Evaluation
Projektleitung Votepoint
Softwarekonzepte
Systemisches Design u. Erforschung
Responsive u. Mobile Web Interfaces

Raum -1.07

Frangenheimstraße 4
50931 Köln

Telefon 0221/470-3563
Fax
E-Mail Martin.Seiler@uni-koeln.de
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