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In der Lehre ist unser Team in den Bachelorstudiengängen Lehramt für sonderpädagogische Förderung, Frühförderung, Sprachtherapie und Erziehungswissenschaften und im Master Prävention und Intervention in der Kindheit vertreten.
In den Bachelorstudiengängen vermitteln wir psychologische Grundlagen, v.a. die Grundlagen der Entwicklungspsychologie des Kindes und Jugendalters. Im Studiengang Sprachtherapie bieten wir darüber hinaus eine Vorlesung zu Lern- und Kognitiver Psychologie an, im Studiengang Lehramt für sonderpädagogische Förderung eine zu neuropsychologischen Grundlagen von Lernen und Verhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt unseres Teams ist die Entwicklungspsychopathologie. Hierunter werden Abweichungen von der zu erwartenden Entwicklung verstanden, wie sie z.B. bei Problemverhalten, psychischen oder Entwicklungsstörungen vorkommen. Wir beschäftigen uns mit der Erkennung von Entwicklungsabweichungen, mit der Erklärung und mit dem theoriegeleiteten, systematischen Eingreifen. In pädagogischen und psychotherapeutischen Kontexten spielen hierbei Kommunikation und Beratung eine wichtige Rolle, z.B. beim Erfragen der Verhaltens- und Erlebensweisen der Kinder und Jugendlichen, bei der Besprechung von Diagnostikergebnissen oder bei der Interventionsplanung mit Eltern oder im Team. Daher sind wir auch in den Modulen vertreten (Bachelor Frühförderung, Bachelor Lehramt sonderpädagogische Förderung, Master Prävention und Intervention), in denen Beratungskompetenzen vermittelt werden.
Unser Ziel in der Lehre ist es, den Studierenden neben dem Fachwissen auch Neugier und Begeisterung für die Themen zu vermitteln, die uns in Lehre, Forschung und Therapie immer wieder neu faszinieren. Wir versuchen, Grundlagenwissen anhand von Alltagsnähe und Fallbeispielen zu veranschaulichen. Gleichzeitig ist uns wichtig, dass sich die Studierenden auch immer mal durch abstrakte Theorie „durchbeißen", um hoffentlich irgendwann zu dem Punkt zu kommen, an denen sich Theorien und Anwendungsideen wie selbstverständlich zusammenfügen und ein Bild entsteht. Wir möchten zum kritischen Durchdenken aller Inhalte anregen, zum Fragenstellen und Immermehrverstehenwollen. Unser Beitrag ist eine auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Diskursen unseres Fachs vorbereitete Lehre, Verbindlichkeit, Transparenz und ein wertschätzender, respektvoller Umgang. Von den Studierenden erwarten wir, dass sie regelmäßig an den Veranstaltungen teilnehmen, zu denen sie sich angemeldet haben, sich vorbereiten und dass sie mitdenken und die Fragen stellen, die ihnen zu den Inhalten durch den Kopf gehen.

Beispielhaft finden Sie hier weitere Informationen zu unseren Lehrinhalten

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Hier lernen die Studierenden entwicklungspsychologische Theorien und Konzepte kennen, die für die Beschreibung und Erklärung menschlicher Entwicklung von großer Bedeutung sind. Die altersentsprechenden Entwicklungsverläufe in bestimmten Bereichen wie Emotion, Sprache oder Intelligenz werden erläutert und die Abweichungen von einer gesunden Entwicklung dargestellt. Die Studierenden bekommen einen Überblick bezüglich der häufigsten psychischen Auffälligkeiten und Störungen im Kindes- und Jugendalter. Die Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie und -Entwicklungspsychopathologie werden in den Vertiefungsseminaren diskutiert und inhaltliche Bezüge zum späteren Berufsleben hergestellt.

Beratung
Im Rahmen der Studiengänge BA Frühförderung und BA sonderpädagogische Förderung bieten Mitarbeiter*innen unseres Lehrstuhls Seminare zum Thema Beratung an. Auf Grundlage pädagogisch-psychologischer Beratungskonzepte werden die Strukturierung von Beratungssituationen, allgemeine Techniken der Gesprächsführung und der Umgang mit herausfordernden Situationen in der Beratung (z.B. Diagnosemitteilung oder Mittelungen über Förderbedarf) praxisorientiert vermittelt. Die Studierenden haben nach dem Seminar die Fähigkeit, Beratungskonzepte und -methoden kritisch zu reflektieren, Beratungsmethoden für verschiedene Settings auszuwählen und Beratungsgespräche zu führen.

Prüfungsleistungen
Bedingungen und Vorgaben der Studienleistungen besprechen Sie mit den Lehrenden der jeweiligen Lehrveranstaltung. Zu den Studienleistungen sind Sie dann automatisch angemeldet, wenn Sie einen Platz in der Veranstaltung haben.
Für die Modulabschlussprüfungen müssen Sie sich gesondert und unter Einhaltung einer Frist anmelden. Außerdem müssen Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Modulabschlussprüfung erfüllen (z.B. alle Studienleistungen des Moduls müssen vorher abgeschlossen sein. Z.T. gibt es darüber hinaus weitere Voraussetzungen, die Sie Ihrem Modulhandbuch entnehmen können.). Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich stark in den Modulen, so dass Sie diese wiederum mit den Lehrenden, die die Modulabschlussprüfung abnehmen, besprechen müssten. Zu schriftlichen Prüfungsleistungen finden Sie Hinweise auf unserer Seite, die Sie unbedingt beachten sollten. Sprechen Sie uns bei Fragen, Unsicherheiten oder wenn für Sie besondere Rahmenbedingungen gelten (z.B. Nachteilausgleich) möglichst frühzeitig an. Fristverlängerungen werden nur durch Vorlage eines Attests gewährt.

Abschlussarbeiten
Als Bachelor- und Masterarbeiten nehmen wir empirische Arbeiten und systematische Literaturübersichtsarbeiten an. Je nach Fragestellung, mit der Sie sich beschäftigen wollen, passen qualitative, quantitative oder mixed methods Designs, so dass wir gemeinsam mit Ihnen die geeignete Forschungsmethode abstimmen. Über die Startseite unserer Homepage können Sie sehen, ob wir in dem Semester, für das Sie eine Betreuung suchen, noch Kapazität haben. Sie finden außerdem Hinweise zur Anfertigung von Bachelor- und Masterarbeiten auf unserer Seite. Gucken Sie sich diese schon einmal an, um einen Eindruck von unseren Erwartungen zu bekommen. Vereinbaren Sie dann einen Termin in der Sprechstunde von Charlotte Hanisch. Gemeinsam konkretisieren wir dort das Thema und überlegen, wer aus dem Team Sie weiterbetreut.

Praktika:
Perspektivisch wollen wir sowohl in Forschungsprojekten als auch in der Hochschulambulanz Praktikumsplätze für pädagogische und psychologische Bachelorstudiengänge, für Master Psychologie, Erziehungs- und Rehabilitationswissenschaften und für den Master Prävention und Intervention in der Kindheit anbieten. Aktuell arbeiten wir noch an einem Konzept, so dass wir derzeit nur vereinzelt Praktikant*innen aus den Masterstudiengängen nehmen können.
Die KiJu Hochschulambulanz hat einen Kooperationsvertrag mit der AKIP Köln für die PT2.
Sollten Sie also im Masterstudium oder in der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bei der AKIP Köln und auf der Suche nach einem Praktikumsplatz sein, melden Sie sich gern bei Charlotte Hanisch für Forschungspraktika oder bei Nicole Bruning für Praktika in der KiJu Hochschulambulanz.