“Lehrkraft für besondere Aufgaben”

In der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Institut für Allgemeine Didaktik und Schulforschung ist zum 01.10.2012 eine Stelle einer

zu   besetzen.    Die  Stelle   ist  zunächst   auf  ein  Jahr   befristet  und   laut  den
gesetzlichen      Vorgaben      ausschließlich     zur   Verbesserung       der   Studien-
bedingungen, insbesondere der Lehre vorgesehen. Die Vergütung richtet sich
nach   Entgeltgruppe   13   TV-L.   Die   Stelle   kann   sowohl   mit   zwei   Teilzeit-Stellen
(19,92 h/Woche) als auch als Vollzeit-Stelle (39,83 h/Woche) besetzt werden.

Aufgabengebiete:
Lehrtätigkeit    in  den   Lehramtsstudiengängen        der   Humanwissenschaftlichen
Fakultät,    insbesondere     in  den   auslaufenden     Lehramtsstudiengängen        nach
LPO     2003    für  Gymnasium      und   Gesamtschule       und/oder    Grund-,   Haupt-,
Realschule   und   Gesamtschule   im   Umfang   von   13   bzw.   6,5   SWS.   Prüfungs-
tätigkeit.

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes          einschlägiges       wissenschaftliches       Hochschulstudium;
möglichst Promotion, einschlägige Lehrerfahrungen.

Bewerbungen       Schwerbehinderter      sind  erwünscht.    Schwerbehinderte      werden
bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich
erwünscht.   Frauen   werden   bei   gleicher   Eignung,   Befähigung   und   fachlicher
Leistung     bevorzugt     berücksichtigt,    sofern    nicht  in    der   Person     eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis 08.06.2012 zu richten an:

Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Dekanat
z.H. Prof. Dr. Kai-Uwe Hugger
Gronewaldstr. 2
50931 Köln

“Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft”

Literaturhinweis:

Herb, U. (Hrsg.). (2012). Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft. Saarbrücken: universaar (Papierausgabe & Open Access)

„Initiativen, die Transparenz, offenen und möglichst einfachen
Zugang zu Informationen, etwa in Wissenschaft und Verwaltung fordern
und herstellen, gewinnen rasant an Bedeutung und beginnen sich immer
weiter zu differenzieren. Die Forderungen reichen von freiem (im Sinne
von kostenlosem) Zugang zu Informationen bis hin zu offenem Zugang
analog den Prinzipien der Open Source Community. Manche Initiativen
und Phänomene fokussieren stärker auf Transparenz als auf Offenheit,
wie z.B. die Whistleblower-Plattform Wikileaks, während wiederum
andere (z.B. Open Government oder Open Access zu Forschungsdaten) die
Forderungen nach Transparenz und Offenheit kombinieren oder sich an
der Bereitstellung nicht-proprietärer Informationen versuchen (wie
das Geodaten-Projekt OpenStreetMap oder die Open-Metrics-Konzepte im
Wissenschaftskontext).

Zwölf Autorinnen und Autoren aus Open-Data-Projekten und aus den
Bereichen Open Access, Open Science, Journalismus und Recht
beschreiben und analysieren die besagten und andere Open Initiatives,
diskutieren deren Gemeinsamkeiten und Grenzen sowie radikale
Offenheitskonzepte wie WikiLeaks und Anonymous.“

 

BEITRÄGE:

  • Offenheit und wissenschaftliche Werke: Open Access, Open Review, Open Metrics, Open Science & Open Knowledge / Ulrich Herb
  • Offener Zugang zu Forschungsdaten / Jens Klump
  • Wissenschaft zum Mitmachen, Wissenschaft als Prozess: Offene Wissenschaft Daniel Mietchen Open Access hinter verschlossenen Türen oder wie sich Open Access im und mit dem Entwicklungsdiskurs arrangiert / Jutta Haider
  • The European sciences: How “open” are they for women? / Terje Tüür-Fröhlich
  • Wie erwirbt der Mensch Wissen, wie wendet er es an und wie behandelt das Recht diesen Vorgang? / Eckhard Höffner
  • Collateral Copyright: Modularisierte Urheberrechtsfreigaben für die Wissenschaft / John Hendrik Weitzmann
  • Open Data – Am Beispiel von Informationen des öffentlichen Sektors / Nils Barnickel, Jens Klessmann
  • Offene Geodaten durch OpenStreet Map / Roland Ramthun
  • Wikileaks und das Ideal der Öffentlichkeit / Christiane Schulzki-Haddouti
  • Open Collectivity / Carolin Wiedemann

Download: http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2012/87/pdf/Onlineversion_Open_Initiatives_Ulrich_Herb.pdf

Ringvorlesung 16.05.12: Wolfgang Neuhaus

Mittwoch, 16.05.2012, 18:00 – 19:30 h, Seminarraum 9, Gronewaldstr. 2
an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

  • Wolfgang Neuhaus (Freie Universität Berlin)
  • “Didaktisches Design und die Transformation von Wissen im digitalen Zeitalter”

 

! Alle Interessierten sind wie immer herzlich willkommen

Auf Vorschlag von Hrn. Neuhaus sind alle eingeladen, den  Vortragstext IM VORFELD zu diskutieren und mit Anmerkungen zu versehen. (… die Diskussion läuft bereits… :-)
Vielen Dank und bis zum 16.05. …

Wahlprüfsteine “Medienkompetenz und Medienbildung” der GMK

Pressemitteilung vom 19.04.2012

Medienkompetenz und Medienbildung
Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen

 

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), der deutsche Fach- und Dachverband für Medienpädagogik und Medienkompetenz und die Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ legen den zu den Landtagswahlen antretenden Parteien zehn Fragen zur Förderung von Medienkompetenz und Medienbildung vor:

  1. Welche Initiativen will Ihre Partei ergreifen, um Medienbildung in der Schule deutlich zu stärken?
  2. Wie wird Ihre Partei die Institutionen außerschulischer Bildung und Jugendhilfe so stärken, dass Medienbildung und Kinder- und Jugendmedienarbeit zu einem integrativen Bestandteil dieser Bereiche werden?
  3. Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, damit Kinder und Jugendliche lernen, die Chancen des Internets und der mobilen Kommunikationen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit sowie zur Verstärkung ihrer gesellschaftlicher Teilhabe zu nutzen und wie wollen Sie Kinder und Jugendliche vor Gefahren im Internet schützen und über Risiken aufklären?
  4. Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um medienpädagogische Themen altersangemessen in die frühkindliche Bildung integrieren?
  5. Medienkompetenz ist eine Schlüsselkompetenz, die heute unverzichtbar zur gesellschaftlichen Teilhabe ist. Wie gedenken Sie pädagogische Fachkräfte der außerschulischen Bildung sowie Lehrerinnen und Lehrer darin kontinuierlich zu qualifizieren? Unterstützen Sie den Vorschlag einer medienpädagogischen Grundbildung für alle pädagogischen Fachkräfte?
  6. Wie wollen Sie den Ausbau der medienpädagogischen Elternarbeit und entsprechender Netzwerke in den Regionen verstärken, damit Eltern für aktuelle Aufgaben der Medienerziehung sensibilisiert werden?
  7. Wie stellen Sie sich die Integration medienpädagogischer Aspekte in die Beratungspraxis von Einrichtungen im Bereich der Eltern- und Familienberatung und der sozialpädagogischen Familienhilfe vor?
  8. Wie kann Ihrer Meinung nach die Finanzierung der Medienausstattung, des technischen Supports und der Unterstützung von Schulen sichergestellt werden?
  9. Die ständige Veränderung von Kommunikation und Medien erfordert eine kontinuierliche medienpädagogische Praxis- und Evaluationsforschung um zu klären, welche Ansätze erfolgreich und nachhaltig sind. Was haben Sie vor, um eine derartige Forschung und Evaluation zu unterstützen bzw. zu gewährleisten?
  10. Wie gedenken Sie, die digitale Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen?

 

Antwort, Nachfrage, Kontakt:
GMK-Geschäftsstelle
Körnerstraße 3
33602 Bielefeld,
E-Mail: gmk@medienpaed.de
Tel.: 0521/677 88
Web: www.gmk-net.de / www.keine-bildung-ohne-medien.de

Den aktuellen Stand der Antworten auf diese Wahlprüfsteine finden Sie auf der GMK-Seite unter: http://www.gmk-net.de/

Ringvorlesung 02.05.12: Prof. Dr. Norbert Meder

Mittwoch,02.05.2012, 18:00 – 19:30 h, Seminarraum 9, Gronewaldstr. 2
an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

  • Prof. Dr. Norbert Meder (Universität Duisburg-Essen)
  • “Neue Technologien im Spannungsfeld von Individualisierung und Heterogenität”

! Alle Interessierten sind wie immer herzlich willkommen !

 

Geschlechtergerechte Sprache

Eben habe ich die letzten schriftlichen Ausarbeitungen meiner Seminare korrigiert. In der überwiegenden Zahl der Fälle wird durchgängig die männliche Form verwendet – unabhängig davon, ob der/die Verfasser/in selbst männlich oder weiblich ist. Manchmal wird eine Fußnote auf “Lesbarkeit” und “selbstverständlich mitgemeint” angefügt.

Vorsichtig ausgedrückt entspricht dies nicht dem Stand der Dinge zur geschlechtergerechten Sprache, der gut systematisiert nachgelesen werden kann und sollte unter: http://www.hf.uni-koeln.de/file/7466

Hier das Vorwort… (“Klick” zum Vergrößern)

 

 

Summer School 2012: Qualitative Forschung

Die Summer School 2012 „Qualitative Forschung” richtet sich an InteressentInnen,die sich mit einer qualitativ-empirischen Qualifizierungsarbeit (Habilitation, Dissertation,Masterarbeit) beschäftigen. Sie ist nach dem Vorbild von Forschungs- und Interpretationswerkstätten organisiert und widmet sich unter Anleitung in fünf Arbeitsgruppen ausgewählten Methoden der qualitativen Forschung.

Organisation und Kontakt:

Prof. Dr. Jutta Ecarius
Universität zu Köln
HumanwissenschaftlicheFakultät
Institut I für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne
Kindheitsforschung

Triforum Cologne, Innere Kanalstraße 15, D-50823 Köln

Programm und Ablauf unter: http://www.hf.uni-koeln.de/34860

 

!Data-Dealer!

Data Dealer ist ein Browsergame nach der Art von Farmville – nur geht es in diesem Fall darum, möglichst viele Profile fremder Menschen im eigenen Datentresor anzulegen und zu verfeinern. Das nicht-kommerzielle Spiel ist unterhaltsam, professionell gestaltet und hat natürlich einen ernsten Hintergrund.

Seit einem Jahr bastelt eine Wiener Gruppe von Netzaktivisten an Data Dealer. 3.000 Arbeitsstunden haben sie nach eigenen Angaben bislang investiert. Nun wurde eine erste Demoversion zum Anspielen veröffentlicht.
Aus: ZEIT-Online: Games: http://www.zeit.de/digital/games/2012-03/spiel-data-dealer

 

… bin schon gespannt auf die finale Version :- ) (und habe kurz überlegt, ob ich Datadealer unter “serious-games” verschlagworten soll ?!?). Interessant auch mal in die Kommentare auf Youtube reinzuschauen.

YouTube Preview Image

… und die sozialwissenschaftliche Forschung lässt Fragebögen ausfüllen (on-oder-offline), beobachtet, befragt, …

Start Ringvorlesung “Transformationsprozesse der Didaktik”…

Mittwoch, 18.04.2012, 18:00 – 19:30 h, Seminarraum 9, Gronewaldstr. 2
an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

  • Prof. Dr. Silke Grafe (Universität Bochum)
  • “Informelles Lernen mit digitalen Medien in nationaler und internationaler Perspektive:
    Konsequenzen für die Entwicklung von Schule und Unterricht.”

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

!Link zur Veranstaltungsseite und zum kommenden Programm!

“And the winner is….” – BigBrother-Awards verliehen

So, die Gewinner der BigBrother-Awards stehen fest…

Interessant zu sehen, dass es diesmal auch ein Spielestudio (Blizzard) unter die Gewinner geschafft hat. Hier das betreffende Zitat aus dem Zeit-Online Artikel:

 

Seite 2/2:

Datenhungrige Videospiele und Spionage-Software

Das Spielestudio Blizzard ist dank erfolgreicher Titel wie StarCraft, Warcraft und Diablo für große Schlachten und fantasievolle Welten bekannt. Doch seit einigen Jahren übertreibt man es – so die Meinung der Datenschützer – mit der Kundenbindung. Scheiterten sie noch mit der Einführung einer Klarnamen-Pflicht auf der eigenen Online-Plattform, werden inzwischen sämtliche Handlungen, Statistiken und Chats der Spieler aufgezeichnet. Die Software scannt zudem den Arbeitsspeicher der jeweiligen Computer. Das soll Schummeleien vorbeugen, sagt Blizzard. Das ist Spyware, schrieben die Datenschützer der Electronic Frontier Foundation (EFF) schon 2005. Schließlich lassen sich dadurch auch persönliche Informationen auslesen. Grund genug, dem Spieleentwickler den Negativ-Preis in der Kategorie “Verbraucherschutz” zu überreichen.

Doch Blizzard ist nicht alleine. Auch die Plattform “Origin” des Konkurrenten Electronic Arts machte unlängst negativ von sich reden, weil sie exzessiv Daten sammelte und Computer untersuchte.

Ältere Beiträge «