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Rückschau: TIES 2012

 

In einem vorangehenden Posting habe ich hier ja auf die TIES 2012 hinwiesen…

und nachdem ich wieder zurück bin, möchte ich noch kurz auf einige Highights verweisen, zu denen ich auch getwittert habe: #TIES2012. (… hier übrigens das Konferenzfazit auf dem Blog von Ismael Peña-López)

Auf jeden Fall sind die durchgängig sehr guten Keynote-Vorträge zu nennen…

 

 

 

 

 

  • Neil Selwyn (University of London), ‘Social media, social learning? Considering the limits of the ‘social turn’ in contemporary educational technology‘.Neben einer kritischen Diskussion des Einsatzes von Social Media in der Schule/Unterricht (“”Computer meets classroom -  classroom wins…”) und der Herausforderung einer “Orchestrierung” des Medieneinsatzes im Schulkontext war vor allem der Hinweis auf bestehende Ungleichheiten interessant (Digital Divide und Digital Inequalities). Zu einer kurze Twitter-Kontroverse hat dann die These geführt, “… the digital native doesnt exist..” und “… digital divide still remains…”.

 

 

 

 

 

 

  • Betty Collis  (University of Twente), ‘Digital Learners: Will they surprise us?‘Ausgangspunkt des Keynote-Vortrags von Betty Collis war die Frage, welche Prozesse (Operationen) das Lernen von (offline) Gruppen begleiten, wie z.B. “watch, read, annotate, write, listen, find, adapt, expand, create, capture, label, store, share, communicate, ask, discuss…”. Ihre zentrale Frage ist dann “… but are they surprising us with the results of their learning?” mit dem Fazit “… no (chance to) surprise…!”, solange Test- und Prüfungsformen (wie z.B. Multiple-Choice” ) dominieren, die schon strukturell kein Überauschungsmoment zulassen. Und in ihrem Vortrag stellt Betty Collis dann vielfältige Beispiele vor, wie Lern- / Prüfungs- und Evaluationsaufgaben gestellt werden können, um sich von den Lernprozesens und Lernergebnissen der Studierenden überraschen zu lassen…

 

 

 

 

 

  • Punya Mishra (Michigan State University), ‘Creative Teaching with Technology: Introducing the TPACK Framework’.Startpunkt des Vortrags von Punya Mishra ist die Frage: “Technology and Education: What do teachers need to know?” Mit Blick auf digitale (aber auch analoge) Medien stellt er fest: “… only repurposing makes a technology an educational technology…” und damit kommen kreative und innovative Ideen ins Spiel.
  • Hauptfokus des Vortrags war das in Anlehnung an Shulman entwickelte TPACK-Framework (Technological Pedagical And Content Knowledge, www.tpack.org), das in den USA breit rezipiert und diskutiert wird. Und zeigt sehr gut die Gemeinsamkeiten und Differenzen zu deutschsprachigen mediendidaktischen Diskussion… Die Frage nach dem Wissen von Lehrenden über digitale Technologien und Schule/Unterricht ist ja ein zentraler Schwerpunkt meiner Tätigkeit hier in Köln – insofern seehr interessant für mich!

 

 

 

1 Kommentar

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  1. Punya Mishra

    Stefan, I just came across your blog – and understood it somewhat (thanks to Google Translation). Just wanted to drop you a note saying hello. It was fun to hang out with you and Norbert at Barcelona and look forward to future interactions. ~ punya

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