Hier ein Artikel aus der Online-Zeitschrift “telepolis” des Heise-Verlags (in dem auch die c’t erscheint).
Interessant ist der Verweis auf aktuelle Studien zu Mediennutzung Jugendlicher und der Hinweis auf ein methodisches Grundproblem: das der Interpretierbarkeit von Korrelationen.
Die Interpretation von Korelationen ist ein “Problem”, dass regelmäßig in Seminaren und auch in Prüfungen auftaucht. Die Frage ist kurz gesagt immer, was Ursache und was Wirkung ist. Und genau darüber geben Korrelationen keine Auskunft! Es geht um die Stärke eines Zusammenhangs, nicht um Richtungen.
Daher liegt Cornelius Erbe mit seiner Einschätzung ganz richtig…
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass übermäßiger Medienkonsum häufiger zu Schulproblemen führen kann. Aber auch die umgekehrte Wirkung ist möglich: Wer Schwierigkeiten in der Schule hat, versucht sich möglicherweise mit einem hohen Medienkonsum abzulenken.
Cornelius Erbe (DAK-Gesundheit)
Kompakt nachzulesen auch auf Wikipedia, Stichwort “Korrelation”…

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