ADHS an der Uni

 

Über ADHS im Kinder- und Jugendalter wird viel berichtet, über ADHS im Erwachsenenalter schon merklich weniger, im Kontext der universitären Lehre ist von ADHS sogar noch seltener die Rede:

Doch woran liegt das? Laut ISMM (Internatial Consensus Statement on ADHD), einer amerikanischen Studie zur Thematik, machen Betroffene scheinbar nur selten einen Collegeabschluss (5-10 Prozent) Genaue Zahlen liegen für den deutschen Raum nicht vor, es ist jedoch davon auszugehen, dass es auch an deutschen Universitäten Betroffene gibt. Diese mögen nicht mehr wie Kinder mit ADHS durch Zappeligkeiten oder ständigen Zwischenrufen während einer Vorlesung auffallen, haben aber dennoch diverse Probleme in der Bewältigung des universitären Alltags.

Die Literatur spricht bei Erwachsenen von 1,3% bis 4,7% Betroffenen. Diese sind aufgrund der erwähnten Symptomatik in ihrem beruflichen, familiären und sozialen Umfeld sehr stark beeinträchtigt.

Und gerade Schwierigkeiten in Konzentration und Organisation können in einem Studium, gleich ob an der Universität zu Köln oder an anderen Universitäten, diverse Probleme nach sich führen, die wir beispielhaft aufführen wollen:

 

Barrieren für Studierende mit ADHS an der Universität zu Köln

  • Stundenplangestaltung über Klips
  • Genereller Studienaufbau
  • Konzentration über die ganze Dauer einer Vorlesung / eines Seminares
  • Erstellung von Referaten
  • Erstellung und fristgerechte Abgabe von Hausarbeiten
  • Verwaltung von Scheinen
  • Klausurvorbereitung
  • Examensvorbereitung 


Wie können diese Barrieren abgebaut werden, bzw. wie gelingt es Studierenden mit ADHS sich an der Universität Köln zurecht zu finden? Dazu gibt es an der Universität zu Köln das spezielle Programm für Studierende mit ADHS, welches wir auf der folgenden Seite vorstellen möchten.