H3 Kontakt zum Thema

Max Musterman
Prof. em. Dr. Günther Noll

Raum Institut für Europäische Musikethnologie

Gronewaldstr. 2 -
50931 Köln

Telefon 0221-470-5270
Fax 0221-470-6719
E-Mail guenther.noll@uni-koeln.de
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Vita

Geb. 1927 in Staßfurt.

Studium

Lehrerbildungsinstitut Staßfurt, 1. Lehrerprüfung, 2. Lehrerprüfung, Schuldienst. 1952–1956 Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin (Schulmusik/Musikwissenschaft), Staatsexamen für die Oberstufe 1956.

Beruf

Wiss. Assistent, Lektor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion 1960 in Musikpädagogik (Reuter). 1961 Notaufnahme in der Bundesrepublik.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Musikrates in der Verbindungsstelle für zwischenstaatliche Beziehungen (Köln 1962–1964). 1. und 2. Philologische Staatsprüfung für das Lehramt an höheren Schulen (Köln 1964), Studienassessor, Studienrat, Oberstudienrat. Wiss. Assistent und Dozent an der Pädagogischen Hochschule Rheinland, Abteilung Bonn, Habilitation, Wiss. Rat und Professor ebenda. Lehrbeauftragter an der Gesamthochschule Wuppertal (1973–1974).

1971 Ruf an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main (H3-Professor) und 1972 Ruf an die Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (H4-Professor), nicht angenommen. 1976 Ruf an die Gesamthochschule Duis¬burg (H4-Professor), nicht angenommen.

1976 Berufung zum o. Professor an der Abteilung Neuss der Pädagogischen Hochschule Rheinland (Musik und ihre Didaktik, Schwerpunkt: Musikalische Volkskunde), Direktor des Seminars für Musik und ihre Didaktik.
1976 Ernennung zum Direktor des Instituts für Musikalische Volkskunde in Neuss.

Umfangreiche künstlerische Tätigkeit als Chorleiter und Ensembleleiter an Schulen und Hochschulen, zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen, insbesondere mit dem Folklore-Ensemble Bonn 1966–1976. Leiter von Lehrerweiterbildungswochen, Referententätigkeit auf zahlreichen Tagungen und Kongressen, auch im Ausland. Initiator und Mitbegründer des Arbeitskreises „Forschung in der Musikerziehung“ (heute: „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung e.V.“), langjährige Tätigkeit im Vorstand. Erster Sprecher der Bundesfachgruppe Musikpädagogik (Zusammenschluss von Institutionen der Musiklehrerausbildung) 1972–1975, Vorstandsmitglied 1985–1989, Tagungsleiter. Mitarbeiter in hochschulcurricularen Fachgruppenkommissionen, Mitglied von Expertenkommissionen des Deutschen Musikrates. 1975–1980 Schriftleiter und Mitherausgeber der wissenschaftlichen Zeitschrift „Musik und Bildung“ sowie „Forschung in der Musikerziehung“, 1979–1992 Herausgeber von „ad marginem“. 1980–1984 Vorsitzender der Fachgruppe Musikpädagogik Nordrhein sowie 2. Vorsitzender der Landesfachgruppe NRW. 1985–1994 zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für rheinische Musikgeschichte, 1994–1995 erster Vorsitzender. 1988–1996 Vorsitzender der Kommission für Lied-, Musik- und Tanzforschung (jetzt Kommission zur Erforschung musikalischer Volkskulturen) in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. 1980 Überleitung mit dem Institut für Musikalische Volkskunde und dem Seminar für Musik und ihre Didaktik an die Universität Düsseldorf. 1983 Verleihung der Ehrenmedaille der Universität Nantes/Frankreich. 1985 Ruf an die Universität zu Köln (Lehrstuhl für Musik und ihre Didaktik), Direktor des Seminars für Musik und ihre Didaktik, 1986 Überleitung des Instituts für Musikalische Volkskunde an die Universität zu Köln, 1992 Emeritierung. 1996 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. 2002 Ehrung durch eine Festschrift.

Publikationen

Zahlreiche Publikationen in Musikalischer Volkskunde und Musikpädagogik mit den Schwerpunkten: Laienmusizieren; Liedforschung (Liedrezeption, Liedmonographie, Kinderlied, Dialektlied); Brauchforschung; Folkloreforschung; Straßenmusik; Unterrichts- und Curriculumforschung; Motivations- und Kreativitätsforschung; Improvisationsdidaktik; Historische Musikpädagogik; Musiklehrerausbildung; Schulbuch-Autor und -Herausgeber. Zahlreiche Rezensionen.